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Batterie-Rechner: die passende Batterie berechnen

Mit unserem Batterie-Rechner finden Sie in wenigen Minuten die passende Blei-Batterie, ob als Ersatz für eine vorhandene Batterie oder als neue Auslegung nach Verbrauch und Überbrückungszeit. Sie erhalten die nötige Kapazität in Ah, die passende Bauart und konkrete CTM-Modelle aus dem akkuteam-Sortiment mit direktem Link in den Shop.

  • 1. Weg wählen
    Batterie ersetzen oder neu auslegen, je nachdem was Sie wissen.
  • 2. Werte eingeben
    Spannung und Kapazität der alten Batterie, oder Leistung und Zeit.
  • 3. Modell finden
    Sie erhalten Kapazität, Bauart und den direkten Weg in den Shop.

Batterie richtig auslegen: Spannung, Kapazität und Entladetiefe

Eine Batterie wird über drei Werte bestimmt: die Spannung, die Kapazität in Amperestunden und die Bauart. Die Spannung muss zur Anlage passen, sie ist ein Ausschlusskriterium und kein Kompromiss. Die Kapazität ergibt sich aus dem Verbrauch und der Zeit, die Sie überbrücken wollen: Leistung mal Stunden ergibt den Energiebedarf in Wattstunden, geteilt durch die Systemspannung ergibt das die Rohkapazität in Amperestunden.

Der Schritt, den die meisten vergessen, ist die nutzbare Entladetiefe. Eine Blei-Batterie gibt ihre Nennkapazität nicht dauerhaft vollständig her. Wer sie ganz leer rechnet, kauft ungefähr die halbe Batterie und verschleißt sie vorzeitig. Deshalb teilt der Batterie-Rechner die Rohkapazität durch die nutzbare Entladetiefe und legt danach noch eine Reserve auf. Bei 24 Volt oder 48 Volt entstehen diese Spannungen aus mehreren 12-Volt-Blöcken in Reihe, die Kapazität in Amperestunden bleibt dabei die des einzelnen Blocks.

Ein zweiter Punkt entscheidet über die Zuverlässigkeit: die Nennkapazität einer Blei-Batterie gilt für eine langsame Entladung über 20 Stunden. Wird dieselbe Batterie in einer Stunde entladen, stehen nur noch rund die Hälfte der Amperestunden zur Verfügung, bei einer Viertelstunde noch weniger. Das ist der Peukert-Effekt. Der Batterie-Rechner liest aus den CTM-Datenblättern der Baureihen CT, CTL und CTC ab, wie viel Prozent der Nennkapazität bei Ihrer Entladezeit tatsächlich nutzbar sind, und rechnet diesen Kurzzeitfaktor in die Empfehlung ein. So fällt die Auslegung bei kurzer Überbrückung bewusst größer aus, damit die Anlage im Ernstfall die vorgesehene Zeit wirklich durchhält. Die zugrunde gelegten Werte sind konservativ gewählt, also am unteren Rand der Herstellerangaben.

Die Bauart richtet sich nach dem Einsatz. Für Bereitschaft, also USV, Notbeleuchtung und Alarmanlagen, sind AGM-Batterien üblich, bei langer Standzeit die Long-Life-Ausführung. Für zyklischen Betrieb mit täglichem Entladen sind Gel-Batterien die richtige Wahl. Für VdS-zertifizierte Anlagen ist die zertifizierte Bauart vorgeschrieben. Eine Starterbatterie und eine Antriebsbatterie sind kein Ersatz füreinander, auch wenn Spannung und Kapazität gleich aussehen.

Häufige Fragen zur Batterie-Auswahl

Wie berechne ich, welche Batteriekapazität ich brauche?

Sie multiplizieren die Leistung Ihrer Verbraucher in Watt mit der gewünschten Zeit in Stunden und teilen das Ergebnis durch die Systemspannung, dann erhalten Sie die Rohkapazität in Amperestunden. Diesen Wert teilen Sie durch die nutzbare Entladetiefe und legen eine Reserve auf. Genau diese Kette rechnet der Batterie-Rechner für Sie durch und zeigt den Rechenweg an.

Warum darf ich eine Blei-Batterie nicht vollständig entladen?

Weil eine tiefe Entladung die Platten schädigt und die Batterie vorzeitig altert. Deshalb wird bei Blei nur ein Teil der Nennkapazität eingeplant, im zyklischen Betrieb üblicherweise etwa die Hälfte. Wer diesen Schritt weglässt, legt die Batterie zu klein aus und wundert sich, dass sie nach kurzer Zeit nicht mehr durchhält.

Warum bekomme ich bei kurzer Überbrückung eine größere Batterie empfohlen?

Weil die Nennkapazität einer Blei-Batterie für eine langsame Entladung über 20 Stunden gilt. Bei kurzer, hoher Entladung stehen deutlich weniger Amperestunden zur Verfügung, das ist der Peukert-Effekt. Der Batterie-Rechner liest aus den CTM-Datenblättern ab, wie viel Prozent der Nennkapazität bei Ihrer Entladezeit nutzbar sind, und rechnet diesen Kurzzeitfaktor ein. Dadurch fällt die Empfehlung bei kurzer Zeit bewusst größer aus, damit die Anlage im Ernstfall wirklich durchhält.

Was ist der Unterschied zwischen AGM und Gel?

Bei AGM ist die Säure in einem Glasvlies gebunden, bei Gel in einem Gel. AGM liefert höhere Ströme und ist die übliche Wahl für Bereitschaftsanwendungen wie USV, Notlicht und Alarm. Gel ist zyklenfester und damit die richtige Wahl, wenn die Batterie regelmäßig entladen und wieder geladen wird, etwa im Antrieb oder in einer Solar-Inselanlage.

Welche Batterie brauche ich für eine USV oder eine Notbeleuchtung?

Für USV und Notbeleuchtung wird eine AGM-Batterie in Bereitschaftsauslegung eingesetzt, bei langer Standzeit die Long-Life-Ausführung. Entscheidend sind die Spannung des Blocks, die Kapazität in Amperestunden und die Maße, damit die Batterie in das Gehäuse passt. Der Batterie-Rechner gibt Ihnen die Eckdaten und die passenden Modelle.

Wofür brauche ich eine VdS-zertifizierte Batterie?

VdS-zertifizierte Batterien sind in Brandmelde- und Einbruchmeldeanlagen vorgeschrieben, die nach VdS-Richtlinien errichtet und abgenommen sind. Dort ist die Zertifizierung ein hartes Kriterium und keine Empfehlung. Eine baugleich wirkende Batterie ohne Zertifizierung ist in solchen Anlagen kein zulässiger Ersatz.

Was bedeutet Long Life bei einer Batterie?

Long Life bezeichnet eine Auslegung auf eine lange Gebrauchsdauer im Bereitschaftsbetrieb, also bei dauerhafter Ladeerhaltung mit seltenen Entladungen. Solche Batterien sind für Anwendungen gedacht, bei denen der Tausch aufwendig ist, etwa in USV-Anlagen und in der Notbeleuchtung. Die tatsächlich erreichte Nutzungsdauer hängt stark von Temperatur, Ladetechnik und Belastung ab.

Warum schlägt der Rechner beim Ersatz kein festes Modell vor?

Weil zu Länge, Breite, Höhe und zur Lage der Pole keine Daten vorliegen, die eine automatische Auswahl tragen würden. Spannung und Kapazität allein reichen für einen Ersatz nicht aus, denn die Batterie muss auch mechanisch passen. Deshalb zeigt der Rechner Ihnen die Eckdaten und die Kandidaten, und Sie gleichen Maße und Polanordnung auf der Produktseite ab.

Kann ich eine Batterie mit mehr Ah einbauen als vorher?

Elektrisch ist mehr Kapazität unkritisch, solange die Spannung stimmt und das Ladegerät zur Bauart passt. Praktisch baut eine größere Batterie größer und schwerer, sie muss also in den Einbauraum passen und dort sicher befestigt sein. Zu wenig Kapazität ist dagegen kein Ersatz, denn die Anlage hält dann nicht mehr die vorgesehene Zeit durch.

Wie komme ich auf 24 Volt oder 48 Volt?

Sie schalten mehrere Blöcke in Reihe: zwei 12-Volt-Blöcke ergeben 24 Volt, vier ergeben 48 Volt. Die Kapazität in Amperestunden bleibt dabei die des einzelnen Blocks, nur die Spannung addiert sich. Verwenden Sie dabei ausschließlich Blöcke gleichen Typs, gleicher Kapazität und gleichen Alters.

Darf ich eine alte und eine neue Batterie zusammenschalten?

Nein, das sollten Sie nicht tun. In einem Verbund richtet sich das Verhalten nach der schwächsten Batterie, die neue Batterie wird dadurch mit heruntergezogen und altert schneller. Tauschen Sie im Verbund immer alle Blöcke gemeinsam.

Was bedeutet HR oder Hochstrom bei einer Batterie?

HR steht für High Rate, also eine Auslegung auf hohe Ströme über kurze Zeit. Solche Batterien werden dort eingesetzt, wo für wenige Minuten viel Leistung gebraucht wird, etwa in USV-Anlagen mit kurzer Überbrückung. Für lange Entladezeiten ist dagegen eine Batterie mit entsprechender Kapazität die bessere Wahl.

Wie werde ich die alte Batterie los?

Alte Blei-Batterien gehören nicht in den Hausmüll, sondern zurück in den Handel, denn sie sind vollständig verwertbar. Als Händler nehmen wir Altbatterien zurück und führen sie der fachgerechten Verwertung zu. Bei Fahrzeugbatterien wird beim Kauf ein gesetzliches Pfand berechnet, das Sie bei Rückgabe einer Altbatterie zurückerhalten.

Wie lange hält eine Batterie und woran erkenne ich, dass sie schwach wird?

Die Lebensdauer hängt von Bauart, Temperatur und Belastung ab, Long-Life-Typen halten deutlich länger als Standardbatterien. Schwächer werdende Batterien erkennen Sie an kürzeren Überbrückungszeiten, längeren Ladezeiten und einem Gehäuse, das sich verformt. In USV- und Notbeleuchtungsanlagen meldet die Anlage einen fälligen Akkutausch in der Regel selbst.

Kann ich die Batterie liegend oder seitlich einbauen?

Verschlossene Batterien wie AGM und Gel sind auslaufsicher und dürfen meist auch liegend eingebaut werden, offene Nassbatterien nicht. Die zulässige Einbaulage steht im Datenblatt des jeweiligen Modells. Achten Sie zusätzlich darauf, dass die Batterie fest sitzt und die Pole frei zugänglich bleiben.

Brauche ich für AGM oder Gel ein spezielles Ladegerät?

Ja, AGM und Gel brauchen eine auf den Typ abgestimmte Ladekennlinie. Ein falsch eingestelltes Ladegerät lädt zu hoch oder zu niedrig und verkürzt die Lebensdauer deutlich. Passende Geräte finden Sie in der Ladegeräte-Kategorie im Shop.

Kann ich als Firma auf Rechnung kaufen?

Ja, Firmenkunden können bei akkuteam auf Rechnung bestellen. Legen Sie dazu ein Firmenkonto an. Für größere Batterieanlagen und Verbünde aus mehreren Blöcken steht das Team für die Beratung zur Verfügung.

Kauf beim autorisierten Fachhändler

akkuteam Energietechnik GmbH aus Herzberg am Harz ist seit 1997 Spezialist für Batterie- und Ersatzstromtechnik und autorisierter Fachhändler. Sie erhalten von uns geprüfte Originalware. Wir liefern bundesweit und nach Österreich. Für die Auswahl geht es in die Kategorie der Long-Life-Batterien, zu den Gel-Blockbatterien oder direkt zur Batterie-Angebotsanfrage.